Klavierstimmung - ganz einfach unverzichtbar

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Klaviere müssen gestimmt werden, einmal im Jahr minimum, zweimal im Jahr die Regel.
Profis lassen ihre Instrumente auch öfters stimmen.

Wie haltbar eine Stimmung ist, hängt vom Instrument ab, vom Grad der Nutzung und von der Erfahrung des Stimmers.

Insbesondere erwarte man keine Wunder, wenn das Instrument:
  • Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt ist
  • zu selten gestimmt wird
  • sehr ausgiebig genutzt wird
  • alt ist
Im letzten Fall wird der Stimmer auf mögliche Defekte (z.B. lockere Stimmwirbel, Holzrisse u.a.) hinweisen.
Klaviere, die nicht mehr auf Kammertonhöhe stehen, sind meist längere Zeit nicht gestimmt worden. Sie benötigen dann wenigsten 2, manchmal mehr Stimmungen bis sie wieder zu gebrauchen sind.

Zu geringe Tonhöhe kann aber auch ein Hinweis darauf sein, daß die Stimmung nicht hält, weil die Wirbel nicht mehr fest genug sitzen. Abweichungen von der Kammertonhöhe können aber auch klimatisch bedingt sein:
  • bei hoher Luftfeuchtigkeit quillt der Resonanzboden auf und die Tönhöhre steigt an
  • bei längerer Trockenheit trocknet und schwindet er und die Tonhöhe sackt ab.
Optimal ist ein Raumklima, dessen relative Luftfeuchtigkeit bei 45 - 60 % liegt.
Im Zeitalter der Fußbodenheizungen stellen Schäden durch zu niedrige Feuchte das größere Problem dar.
Schlimmstenfalls entstehen dadurch im Resonanzboden oder im Stimmstock Trockenrisse oder es können Wirbel, Achsen oder andere Teile locker werden.

Wenn ein Instrument schon nach relativ kurzer Zeit wieder verstimmt ist, kann das verschiedene Gründe haben:
  • es war einem deutlichen Klimawechsel ausgesetzt, wie er z.B. bei plötzlich Hereinbrechernder sommerlicher Schwüle auftreten kann.
  • es wird sehr intensiv genutzt (mehrere Stunden professionellen Übens am Tag)
  • das Instrument ist älter und nicht mehr in Takt, die Wirbel sitzen zu locker, oder Stimmstock und Resonanzboden haben sogar Risse
  • das Instrumen ist eigentlich in Takt aber erwschert auf Grund seiner Konstruktion eine hinreichende Stimmtechnik (sehr fester Sitz der Wirbel, hohe Reibungen an den Auflage punkten an den Saiten, eventuell ungünstige Auslegung der Saitenmaße u.a.)
Stimmhaltung kann auch sehr von der Technik des Stimmers abhängen (nur der Klavierbauer ist auch gelernter Stimmer).